Wiener Würstchen

Wiener Würstchen

Wiener Würstchen sind dünne Brühwürste im Saitling (Naturdarm), die aus Schweinefleisch hergestellt werden. Sie sind eine Abwandlung des aus Rindfleisch hergestellten Frankfurter Würstchens.

Unsere Wiener Würstchen sind zart, saftig und schmackhaft und durch den Saitling besonders knackig. Sie sind Glutenfrei und enthalten keine Farb- und Konservierungsstoffe.

Sie schmecken Jung und Alt, immer und überall, warm oder kalt, im Eintopf oder zwischendurch als Snack.

In unserem Werksverkauf erhalten Sie unsere Wiener Würstchen in der praktischen 10er-Packung oder ein paar Wiener auch als Imbiss mit Brot und Senf / Ketchup.

Unser Radio-Spot zu den Wiener Würstchen:

 

Zutaten

Schweinefleisch 85 %, Speck, Trinkwasser, jodiertes Speisesalz (Speisesalz, Kaliumjodat), Dextrose, Stabilisator: Diphosphate; Gewürzextrakte, Gewürze, Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure; Konservierungsstoff: Natriumnitrit; Schafsdarm, Buchenholzrauch.

Kann Spuren von Senf und Milcherzeugnissen enthalten. Unter Schutzatmosphäre verpackt.

Nährwerte

je 100g

Energie 1274 kcal/ 308 kJ
Fett 28 g
davon ges. Fettsäuren 12 g
Kohlenhydrate 1,0 g
davon Zucker <0,5g
Eiweiß 13 g
Salz 2,0  g

Geschichte

Der Streit um den Ursprung der Würstchen ist alt: In Frankfurt am Main kennt man die Frankfurter Würstchen angeblich seit dem Mittelalter.

Andererseits hatte Johann Georg Lahner (1772–1845), ein aus Frankfurt nach Wien eingewanderter Metzger, ebendort mit einer „Frankfurter“ genannten Würstchenvariante großen Erfolg, die sich von dort im Lauf des 19. Jahrhunderts stetig verbreitete. Lahner stammte aus Gasseldorf in der Fränkischen Schweiz. Er lernte das Metzgerhandwerk in Frankfurt. Anfang des 19. Jahrhunderts zog er nach Wien und bot ab 15. Mai 1805 in seiner in der heutigen Neustiftgasse Nummer 111 gelegenen, ein Jahr zuvor eröffneten Selcherei seine Würstchen an, allerdings mit leicht veränderter Rezeptur durch die Beigabe von Rindfleisch (heute oft ca. 30 % Anteil). Zu jener Zeit waren zwar in Frankfurt die Schweine- und Rindermetzger noch streng getrennt, in Wien aber nicht, weswegen Lahner die Frankfurter Würstchen auf diese Weise herstellen konnte.

Diese Geschichte ist die Darstellung der Familie Lahner. Das österreichische Appetit-Lexikon aus dem Jahr 1894 erwähnt Lahner nicht, sondern schreibt: „Frankfurter Würstchen aus gehacktem Schweinefleisch in fingerstarken Hammeldärmen sind eine Errungenschaft des 19. Jahrhunderts, die um 1840 aus Süddeutschland nach Wien kam.“ Rindfleisch wird dort nicht erwähnt. Sie wurden im 19. Jahrhundert in Österreich vorzugsweise mit Kren als Imbiss zum Bier gegessen. In einem Wiener Roman, der 1868 erschien, ist von „Würstl mit Kren“ die Rede, die „überall als Wiener Würste verkauft werden“.  Ein Rezept „Wiener Würste“, die zu gleichen Teilen aus magerem Schweinefleisch und Schweinefett hergestellt werden, findet sich bereits 1840 in einem Kölner Kochbuch.

Nach der 1886 erschienenen „Systematik der Kochkunst“ bestehen „Wiener Würstchen“ vorrangig aus magerem Rindfleisch, denen etwas „Wiener Wurstschmalz“ hinzugefügt wird. Dagegen enthalten „Frankfurter Würste“ vorrangig mageres Schweinefleisch, dem etwas Kalb- oder Rindfleisch hinzugefügt wird.  (Quelle: Wikipedia)

Wussten Sie schon…?

0hm_4300_72dpiUnsere Wiener Würstchen sind von der DLG mit Silber prämiert worden.

Andere Länder, andere Bezeichnungen…

… so bezeichnet man Wiener Würstchen in den verschiedenen Regionen und Ländern:

– In der schwäbischen Region: Saitenwurst, oder kurz: Saiten
– Deutschland, USA, Kanada: Wiener, Wiener Würstchen
– USA, Kanada: auch Frankfurter
– Schweiz: Wienerle

In den Touristenregionen Spaniens, Italiens und Frankreichs: Wurstel – mit „u“.